Lieber Blog.

Sleepless in Hamburg.

Heute mal was privates: Ich fasse mir gute Vorsätze und möchte meine Arbeitszeit reduzieren, damit sie nicht meine komplette Freizeit auffrisst. Natürlich mit dem Hintergrund, dass sie (die Arbeitszeit) niemals wieder so gering sein wird wie als Angestellter, aber das will ich ja so. Nun ja, alles was ich erstmal tun muss ist, mich zu entspannen und früh schlafen zu gehen und auf den nächsten Tag zu warten. Und? Pustekuchen. Ich bin angespannt bis zur Unerträglichkeit, bin folglich in Kampfeslaune und streite mich mit meiner Frau, sehne mich nach einem Monat Urlaub am Stück, überlege ob eine Tischlerausbildung nicht doch das Richtige für mich wäre und im Prinzip sind die guten Vorsätze, jedenfalls für morgen, auch schon wieder im Arsch. Wenn ich um fünf Uhr ins Bett gehe, fällt es nämlich schwer um halb neun wieder aufzustehen. Außerdem sind meine Füße nass bis auf die Haut, weil ich in meinem Tran wieder mit Hausschuhen vor die Tür bin und der nähere Zigarettenautomat kaputt war und nicht mal bei dem nächsten konnte ich meine Lieblingsmarke ziehen.

Und jetzt, schaue ich nach einem Büro. Mit Blick auf die Alster. Die anderen Sachen sind ohnehin alle Quatsch, die ich mir da ausgedacht hatte. Tragisch.

Frohes Neues.


About this entry